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Projekttage an der NMS Pitztal

Wir sind Naturparkschule. Deshalb veranstalteten wir vom 11.05. bis  13.05.2015 unsere Projekttage. Die Kinder setzten sich mit Themen auseinander, die den Naturpark Kaunergrat betreffen. Sie lasen, erforschten, zeichneten, werkelten....

Hier das Pragramm und die Fotos der einzelnen Schulstufen:

Das Programm der ersten Klassen

Vom 11.05 – 13.05.2015 stand für die drei ersten Klassen das Thema „Wasser ist Leben“ auf dem Programm. Nach der Präsentation der Wasserbotschaft und einer Wassermeditation arbeiteten wir an verschiedenen Stationen.

Wir interpretierten das musikalische Werk „Die Moldau“, stellten Wassersprichwörter pantomimisch dar, studierten ein Wassermärchen ein, bastelten ein Wasserrad, kochten und aßen Suppe und gestalteten eine Wortgeschichte zum Thema.

Am dritten Tag präsentierten wir unsere Ergebnisse unseren Mitschülern. Im Freien gab es noch einen Wasserstaffellauf und die Verkostung von verschiedenen Wassersorten, die wir aus unseren Heimatgemeinden mitgebracht hatten!

Die interessanten Projekttage haben Spaß gemacht und wir haben vieles gelernt!

Die Fotos der ersten Klassen...

Das Programm der zweiten Klassen

Die zweiten Klassen nahmen die drei Tage unter dem Schwerpunkt „Brandopferplatz am Piller Sattel“ in Angriff.

Am ersten Tag durchliefen die SchülerInnen einen Stationenbetrieb, wobei sie vielseitig gefordert waren. Ging es doch darum steinernen Schmuck herzustellen, Texte über den Brandopferplatz bzw. den Fund am Moosbruckschrofen zu lesen, ein Steinzeitmüsli herzustellen, Sagen über den Ursprung der Weilernamen zu lesen, ein Deckblatt zu gestalten und Informationen über die Jahreszeitenbestimmung durch Schalensteine zu sammeln.

Am Dienstag wanderten die 44 SchülerInnen mit ihren BegleitlehrerInnen entlang des Kult-Ur-Weges zur Piller Höhe. Dort angekommen, genossen sie eine Pause im Sonnenschein. Die Klassen wurden anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt und Dr. Walter STEFAN und Resi Mark vom Museumsverein Fließ erklärten auf einer rund einstündigen Fürhung alles Wissenswerte über den Brandopferplatz, das Wegenetz, die Funde in den Spalten und die Installation der Opferprozession.

Frau Mark wanderte mit den SchülerInnen und LehrerInnen bis nach Fließ. Dort verbrachten sie die Mittagspause beim schattigen Dorfbrunnen. Anschließend konnten sie, wieder aufgeteilt in zwei Gruppen, die Fundgegenstände vom Moosbruckschrofen und andere Ausstellungsstücke im Museum bzw. das Dokumentationszentrum VIA CLAUDIA AUGUSTA besichtigen.

Am Mittwoch verbrachten die SchülerInnen und Schüler damit, ihre Stationen vom Montag vor den Klassen zu präsentieren. Anschließend wurde ihr Opfer (ein persönlicher Gegenstand) in die Zeitkapselbox gelegt. Diese wird am Ende der 4. Klasse wieder geöffnet. Um 10:00 fuhren sie mit dem Bus zum Klausboden. Dort mussten vier Stationen absolviert werden. Der Hobbyarchäologe Franz Neururer erklärte bei seinem Sägewerk wie die Jahreszeitenbestimmung mit Hilfe von Schalensteinen funktioniert. Weiters wurden Kugelmühlen vorgestellt. Die SchülerInnen mussten aber auch selbst Hand anlegen und Stockbrot backen bzw. Steine schleifen.

Ein Dank gebührt Lehrer Hannes Neuner, der mit den SchülerInnen Holzlöffel und –schüsseln hergestellt hat, sowie Lehrerin Erika Zangerle, die die Fundstücke vom Moosbruckschrofen aus Karton nachgebaut hat.

Die drei Projekttage waren ein großes und vielseitiges Erlebnis für ALLE.

Hier die Fotos der zweiten Klassen...

 
 
 
 

Das Programm der dritten Klassen

Auch die dritten Klassen beschäftigten sich mit dem Thema „Wasser“. Sie besichtigten dabei das Klärwerk in Wenns und auch die Wehranlage mit der Fischtreppe an der Pitze. In Kurzfilmen vertieften die Kinder dann ihr Wissen über Wasserverschmutzung, Wassermangel, Wasserqualität und so weiter. An den weiteren Tagen wurde dieses Wissen in Gruppen schließlich mit Plakaten, Diagrammen und Portfolios für alle „sichtbar“ gemacht und in Präsentationen vorgestellt.

Die Bilder:

Das Programm der vierten Klassen

Das Motto der vierten Klassen für die drei Tage lautete: "Wasser als Energielieferant".

Dabei nutzten sie die einmalige Gelegenheit, das neue Kraftwerk in Ritzenried bzw. Jerzens noch vor der endgültigen Fertigstellung besichtigen zu dürfen. Dabei wurden Kindern und Lehrpersonen vom Mitgesellschafter und Initiator Gerd Wechselberger Einblicke gewährt, wie sie später nicht mehr möglich sind. 

Am Dienstag in der Früh rechneten die Kinder dann eine Stunde lang, bevor anschließend das Kraftwerk Sellrain-Silz besichtigt wurde. Nach dem Mittagessen im Gasthof Locherboden, das von der TIWAG gesponsert wurde, besichtigte man schließlich auch noch das Kraftwerk und den Speichersee Längental in Kühtai. 

Am Mittwoch wurden dann in der Schule die Eindrücke der ersten beiden Tage noch einmal intensiv an verschiedenen Stationen aufgearbeitet und auch schriftlich dokumentiert, damit das erworbene Wissen auch nachhaltig zur Verfügung steht.

Die Fotos der vierten Klassen...