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„Ich ging hochaufgerichtet durch den Hass!“

…, erzählte Angelica Bäumler dem Silzer Autor Heinrich Gritsch, der in seinem Buch „Letzte Zeugen erinnern“ Menschen reden lässt, die den Zweiten Weltkrieg erlebt und überlebt haben.

Angelica Bäumler berichtet über ihre Geschichte als Mädchen, das in der Klasse abgeführt wurde, weil seine Mutter eine Jüdin war. Ihr Leben verdankt sie aber einem katholischen Priester, der sie aus den Fängen der SS gerettet hat, indem er sie versteckte. Zum Dank dafür steht heute ein Baum im Wald vor Jerusalem, haben doch Überlebende für jeden Retter ein Bäumchen gesetzt.

Große Fotoportraits machen die Menschen dahinter greifbar. Das Leben des 100-jährigen Notars Dr. Stefan Lami beeindruckt die Zuhörer besonders. Er wurde während des Krieges zum Offizier ausgebildet und kam in Polen, Jugoslawien und Russland zum Einsatz. Er trat auf eine Mine und wurde schwer verletzt. Auch setzte ihm der russische Winter so zu, dass er nur durch das Kaninchenfell, das ihm seine Mutter in den Wehrmachtsmantel genäht hatte, überlebte.

Der Autor versucht, das Geschehene für die nachkommenden Generationen erfahrbar zu machen und gibt die Botschaft der Zeitzeugen weiter, mit offenen Augen und offenen Herzen durchs Leben zu gehen. Wir sollen es wertschätzen, FRIEDEN zu haben. Wir müssen für den Frieden sein und alles dafür tun.

Einige Impressionen....